Im Rahmen des Projekts „Soul Food“ trug GEInnova dazu bei, durch Kochworkshops in Saragossa erfolgreiche Kontakte zu knüpfen. Das Projekt wurde am 6. März vorgestellt und konzentrierte sich auf bürgerschaftliches und demokratisches Engagement, Gleichberechtigung und den Zugang zu den Chancen, die die Gesellschaft bietet. Bildung spielt eine entscheidende Rolle bei der Emanzipation: Eine kolumbianische und eine peruanische Migrantin hatten die Gelegenheit zu berichten, wie man durch Bildung hohe berufliche und Führungspositionen erreichen und dabei familiäre und soziale Hindernisse überwinden kann. SOUL Food schuf einen einladenden Moment des Austauschs, um alternative Wege zur Unabhängigkeit und beruflichen Verwirklichung aufzuzeigen.
Die Ziele, Inklusion und Erwachsenenbildung zu fördern, wurden durch drei Kochkurse an drei Montagen konsequent verfolgt. Diese Veranstaltungen brachten lokale Gemeinschaften und Migrantinnen zusammen, stärkten den interkulturellen Dialog und bauten kulturelle Unterschiede ab. Die drei praktischen Kurse ermöglichten es den Teilnehmerinnen, die kolumbianische, venezolanische und italienische Küche zu erkunden, und gaben ihnen die Gelegenheit, Gerichte und deren Rezepte auszuprobieren und zu verkosten.

Der erste Workshop wurde von Anamaria geleitet, mit der wir Sancocho zubereiteten, eine schmackhafte Fleischsuppe mit Kochbananen, Kartoffeln und Mais. Dazu gab es einfachen Reis und Soffritto, eine Basis aus angebratenen Tomaten und Lauch. Sie stellte außerdem ihr Projekt eines sozialen Kindergartens in Zaragoza vor und berichtete von ihrer Absicht, in Kolumbien Kochkurse zu organisieren, um Frauen bei der Integration in die Gesellschaft zu unterstützen.
Im zweiten Workshop hatten wir die Gelegenheit, Maryori kennenzulernen, eine venezolanische Einwanderin, die in Zaragoza ein Restaurant eröffnet hat. In ihrem Kochkurs lernten die Teilnehmer das traditionelle Arepas-Rezept kennen und genossen die verschiedenen Füllungen und Beläge. Maryori erzählte, wie sie ihre berufliche Laufbahn in einem neuen Land neu erfinden musste und sich für ihre Traditionen und das Essen als neuen beruflichen Weg entschieden hatte.
Die Reihe von drei Workshops wurde mit einem italienischen Kochkurs abgeschlossen, der von den Praktikanten von Ikigai und GEInnova geleitet wurde.
Alle verschiedenen Herkunftsregionen kamen zusammen, um Parmigiana di Melanzane zuzubereiten, eine im Ofen gebackene Timbale aus geschichteten gebratenen Auberginen, reichhaltiger Tomatensauce sowie Mozzarella und Parmesankäse. Als Vorspeise bereiteten die Teilnehmer Bruschetta mit Tomaten und Pesto von Grund auf selbst zu.

Durch Essen, Geschichten und gemeinsame Erlebnisse zeigte Soul Food, wie einfache Gesten Brücken bauen, Gemeinschaften stärken und neue Wege zu Inklusion und persönlichem Wachstum eröffnen können.